Gemeinwohl-Ökonomie
Ökonomie ohne Proffitgier Die Gemeinwohl-Ökonomie: Ein neuer Weg für Wirtschaft und Gesellschaft Was ist die Gemeinwohl-Ökonomie? Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist ein innovatives Wirtschaftsmodell, das die traditionellen kapitalistischen Prinzipien hinterfragt und eine neue Orientierung vorschlägt. Anstatt den Profit als oberstes Ziel zu setzen, rückt die GWÖ das Gemeinwohl in den Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns. Dabei geht es darum, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft, die Umwelt und zukünftige Generationen zu leisten. Die Grundprinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie: Gemeinwohl statt Profit: Unternehmen werden nicht nur an ihren finanziellen Erfolgen gemessen, sondern auch an ihrem Beitrag zum Gemeinwohl. Demokratische Mitbestimmung: Mitarbeiter*innen und andere Stakeholder haben ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die das Unternehmen betreffen. Transparenz und Ehrlichkeit: Unternehmen sind verpflichtet, offen über ihre Geschäftspraktiken zu informieren. Ökologische Nachhaltigkeit: Die GWÖ setzt auf ressourcenschonende Produktion und den Schutz der Umwelt. Soziale Gerechtigkeit: Faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen stehen im Vordergrund. Wie funktioniert die Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis? Die GWÖ wird durch ein Zertifizierungssystem umgesetzt. Unternehmen können sich…